Ein ETF-Sparplan läuft wie von selbst – bis der Job weg ist oder die Krankheit länger dauert.
Das Arbeitslosengeld deckt oft nur 60 Prozent ab, das Krankengeld stoppt die Lohnfortzahlung nach sechs Wochen.
Deine Miete und Fixkosten laufen aber weiter.
Ist dein Einkommen wirklich abgesichert?
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Werbelinks (Affiliate-Links), die mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sind. Wenn du darüber ein Produkt kaufst oder nutzt, erhalten wir eine Vergütung. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
Die meisten Anleger beschäftigen sich intensiv mit der richtigen ETF-Auswahl, ihrer Sparrate oder der langfristigen Rendite.
Doch ein wichtiger Baustein wird häufig übersehen: das Einkommen, aus dem der Sparplan überhaupt finanziert wird.
Verlierst du unverschuldet deinen Arbeitsplatz, ersetzt das Arbeitslosengeld in der Regel nur 60 % des letzten Nettoeinkommens (67 % mit Kind).
Fällst du länger als sechs Wochen krankheitsbedingt aus, endet die Lohnfortzahlung. Anschließend erhältst du gesetzliches Krankengeld, das 70 % des Bruttoeinkommens und höchstens 90 % des Nettoeinkommens beträgt.
Für viele Haushalte entsteht dadurch eine spürbare Einkommenslücke. Die laufenden Ausgaben bleiben jedoch bestehen:
- Miete oder Kredit
- Versicherungen
- Lebenshaltungskosten
- und häufig auch der ETF-Sparplan
Genau dann passiert oft das, was eigentlich vermieden werden sollte: Der Sparplan wird gestoppt oder das bereits aufgebaute Depot muss als finanzielle Reserve dienen.
Dabei soll Vermögensaufbau eigentlich genau das Gegenteil erreichen – mehr finanzielle Sicherheit schaffen.
Aus diesem Grund lohnt es sich, nicht nur das Depot, sondern auch das eigene Einkommen abzusichern.
Der savme Gehaltsschutzbrief wurde genau für solche Situationen entwickelt.
Er kann bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit die entstehende Einkommenslücke schließen und das verfügbare Einkommen – je nach Tarif – wieder bis auf das bisherige Niveau aufstocken. Das Geld steht dir frei zur Verfügung und kann beispielsweise für laufende Lebenshaltungskosten, Kreditraten oder auch zur Fortführung deines Sparplans genutzt werden.
Ich investiere langfristig, weil ich mir mehr finanzielle Freiheit aufbauen möchte.
Dazu gehört für mich nicht nur der Vermögensaufbau, sondern auch die Frage, wie dieser Plan funktioniert, wenn das Einkommen einmal unerwartet wegfällt.
Deshalb halte ich es für sinnvoll, sich zumindest mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
ETF Sparplan Rechner, Trinity Rechner oder ETF Rechner mit Steuern
Hier findest du alles was du brauchst. Natürlich kostenlos.
Sehen, wie aus Sparraten Vermögen wird.
Stelle deine Einmalanlage, monatliche Sparrate, Laufzeit und erwartete Rendite ein und beobachte, wie der Zinseszins aus deinen Einzahlungen über die Zeit Vermögen wachsen lässt. Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser.
💻 Tipp: Am PC oder Laptop ist die Darstellung etwas übersichtlicher als auf dem Smartphone.
Deine Eingaben
Regler bewegen, Ergebnisse aktualisieren sich live.
Ergebnis am Ende der Laufzeit
Auf Basis deiner aktuellen Eingaben.
„Kaufkraft heute“ zeigt, was dein Endvermögen bei angenommenen 2,1 % Inflation p.a. in heutiger Kaufkraft wert wäre.
Wachstumsverlauf
Einzahlungen vs. Depotwert über die gesamte Laufzeit.
Benötigte Laufzeit bis zum Ziel
So lange dauert es bei deiner aktuellen Sparrate, Einmalanlage und Rendite, bis du diese Vermögensgrenzen erreichst.
Trinity-Regel: Wie viel darfst du entnehmen?
Die Trinity-Studie untersuchte historische Aktien-/Anleihen-Depots und kam zu dem Ergebnis: Wer im Ruhestand jährlich rund 4 % seines Kapitals entnimmt, kann das Vermögen über 30 Jahre und mehr mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten, ohne dass es aufgebraucht wird. Deshalb rechnen wir hier fest mit 4 %.
Beide Werte sind vor Steuern berechnet. Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer zzgl. Soli, ggf. Kirchensteuer) sowie der Sparerpauschbetrag sind hier nicht berücksichtigt und mindern die tatsächliche Auszahlung.
Berücksichtigt 30 % Teilfreistellung für Aktien-ETFs, den gewählten Sparer-Pauschbetrag sowie 26,375 % Abgeltungsteuer inkl. Soli (ohne Kirchensteuer). Vereinfachte Modellrechnung: Es wird angenommen, dass der Gewinnanteil deiner Entnahme dem Gewinnanteil deines Gesamtdepots entspricht – keine Steuerberatung.
Sparraten-Vergleich
So viel bringt eine höhere monatliche Sparrate bis zum Ende der Laufzeit – inkl. der damit möglichen monatlichen Entnahme nach der 4 %-Regel (vor Steuern).
Entnahme mtl. = 4 % des jeweiligen Endvermögens pro Jahr, vor Steuern.
